| Abheben | Abschlauchen über einen Syphon |
| Abmaischen | Beenden des Maischen, beginn des Abläuterns |
| Abschlauchen | Ab- oder Umfüllen des Bieres |
| Abldutern | Auswaschen der Extrakte im Treber. Siehe auch Anschwänzen |
| Ale | Obergdriges Englisches Bier. Wird auch als International übliche Bezeichnung für "obergärig" verwendet |
| Alphasäure | Wird in % angegeben und beziffert den Gehalt an Bitterstoffen im Hopfen |
| Alpha-Amylasen | Werden bei 70° bis 72° aktiv und produzieren schwer vergärbaren Zucker, Dextrine. Diese machen das Bier vollmundiger. Alpha-Amylase ist bis knapp 80° aktiv, deshalb soll die Temperatur beim Abläutern 78° betragen. |
| Aminosäure | Kleinste Einheit eines Eiweissmolekühls |
| Anschwänzen | Auswaschen der Extrakte im Treber. Das dazu notwendige Wasser wird als Anschwänzwasser bezeichnet |
| Anstellhefe | Diese Hefe wird zum Anstellen der Hauptgärung verwendet |
| Aräometer | Spindel zur Messung des spezifischen Gewichtes der Flüssigkeit, auch Bierspindel genannt |
| Aromahopfung | Hopfengabe, die nur kurz mitgekocht wird zur Aromagewinnung |
| Ausschlagwürze | Die fertig gekochte Würze |
| Beta-Amylasen | spalten zwischen 60° und 70° Stärkemoleküle in Zuckermoleküle um. Bei diesen Temperaturen entscheidet sich der Alkoholanteil. Optimaler Teperaturbereich ist 63° - 65° |
| Bittere | Geschmacksempfindung. Der Gegensatz zur malzigen Restsüsse |
| Bitterhopfung | Lange mitgekochter Hopfen zur Gewinnung der Bittere |
| Bruchbildung | Das Gerinnen der Eiweisstoffe beim Kochen. Erkennbar durch Flockenbildung nach ca. 15 - 20 Minuten. Wird auch als Würzbruch bezeichnet |
| Carbonatädrte | Im Wasser gelöste Calcium und Magnesiumhydrogencarbonate |
| Dekoktion | Ein Teil der Maische wird separat erhitzt und der Hauptmaische wieder zugeführt. Dadurch wird die Temperatur der Maische erhöht. Ältere Technik, erzeugt guten Schaum und bringt Geschmacksstabilität |
| EBC | European Brewery Convention. Bestimmte Parameter wie Farbe und Bittere werden häufig mit dieser Norm angegeben |
| Endvergärungsgrad | Vergärbare Anteil des Extraktes |
| Enzyme | Biokatalysatoren, die dem Abbau langkettiger Moleküle dienen |
| Extrakt | Die aus dem Treber gewonnenen Stoffe |
| Gärspund, Gärglocke | Verschluss des ädrfasses, ermöglich Druckausgleich ohne Zutritt der Aussenluft |
| Gesamthärte | Summe aller im Wasser gelösten Salze |
| Glattwasser | Nach dem Anschwänzen auslaufender stark verdünnter Extrakt |
| Hauptguss | Der zum Maischen notwendige Anteil des Brauassers |
| Heisstrub | Wird beim Würzekochen erzeugt, besteht aus geronnenem Eiweiss Hopfenrückständen und bildet eine flockige Masse |
| Hopfen | Stammt aus der Familie der Canabispflanzen. Damit werden dem Bier die gewünschten Geschmackseigenschaften gegeben, dient auch der Haltbarkeit |
| Hopfenblume | Bilderhafte Beschreibung einer aromatischen Duftnote |
| Hopfenseihen | Abtrennen der Hopfenrückstdnde/Heisstrub. Mit einer Kelle/Löffel wird diese Masse ab der Würze entfernt |
| Hopfung | Die einzelne Hopfengaben wdhrend dem Würzekochen |
| Humulone | Die wichtigsten Bitterstoffe im Weichharz des Hopfens. Es sind die Alphasäuren Humulon, Cohumulon und Adhumulon |
| IBU | International Bittering Units. Gibt den Bitterwert an in mg iso-Alphasäuren / Liter |
| Infussion | Erwärmung der Maische durch direktes Aufheizen oder durch zugabe von heissem Infussionswasser. Es gibt auch absteigende Infussionsverfahren |
| Jodnormalitdt | Vollstdndige Verzuckerung ist erreicht. In der Maische sind keine mit Jod verfärbbare Stärkebestandteile mehr vorhanden. Der Zeitpunkt zum Abmaischen |
| Jungbier | Noch nicht fertig ausgegorenes Bier. Enthält noch Gärnebenprodukte |
| Kültetrub | Beim Kühlen der Würze entsteht eine Eintrübung durch die Eiweiss- und Gerbstoffkomplexen |
| Karbonisierung | Durch Überdruck wird das Bier mit Kohlesäure angereichert. Wird in Gramm pro Liter angegeben |
| Keg | Genormte Fasssysteme für Getränke |
| Kernhefe | Die reine Mittelschicht in der Hefeablagerung |
| Klarlaufen | Flüssigkeitsstrom beim Abschlauchen ohne Eintrübung |
| Kräusen | Die während der Gärung entstehende Schaumdecke |
| Lager | Internationale Bezeichnung für untergärige Biere |
| Läuterboden | Drainagevorrichtung zum Läutern. Funktioniert wie ein Sieb |
| Läutern | Abtrennen des Malztrebers |
| Maischen | Das Auslösen der Malzbestandteilen mit Wasser |
| Maltose | Aus 2 Molekülen Glucose aufgebautes Disaccharid. Hauptbestandteil des Malzzuckers Deshalb auch die Maltoserast währed des Maischen |
| Molekü|l | Kleinste Einheit einer chemischen Verbindung |
| Nachgärung | Abklingende Gärphase oder durch zugabe von Würze oder Zucker ausgelöste Nachvergärung. Wird bei der Flaschengärung verwendet |
| Nachguss | Der zum Auswaschen des Trebers notwendige Teil des Brauwassers |
| Nachschwänzen | Die Auswaschung des Trebers zur Extraktgewinnung |
| Nachwürze | Beim Nachschwdnzen gewonnener Teil der Würze |
| obergärig, untergärig | Die beiden grundlegenden Hefe- resp. Bierarten |
| Pellets | Hopfendolden, die getrocknet, gemahlen und zu kleinen Würstchen gepresst wurden |
| Pfanne | Damit ist der Kochkessel gemeint. Brauerjargon |
| pH Wert | Gibt den Säuregrad des Wassers oder der Maische an |
| Plato | Mass des Extrakgehaltes der Würze. 10 P entspricht 1 Gew.-% Saccharose |
| Proteasen | Eiweissabbauende Enzyme |
| Proteine | Eiweisstoffe |
| Rast | Fördert die Enzymentwicklung bei bestimmten Temperaturen, für den Brauer ist es jetzt Zeit für ein Homebrew |
| Reifung | Phase der Endvergärung. Der Abbau von Gärnebenprodukten passiert jetzt |
| Restalkalität | Mit dieser Kennzahl wird die säurevernichtende Wirkung des Brauwassers angegeben |
| Rohfrucht | Unvermälztes Getreide |
| Sacharide | Chem. Bezeichnung für Kohlenhydrate |
| Saccharose | Besteht aus je 1 Molekül Glucose und Fructose. Hauptbestandteil des Rohr- resp. Rübenzuckers |
| Sauermalz | Malz, mit biologischer Milchsäure angereichert |
| Schlauchen | Um- oder Abfüllen des Bieres |
| Schüttung | Malzzusammenstellung gemäss Rezept |
| Senkboden | Auch Läuterboden, dient als Sieb beim Abläutern |
| Speise | Würze, die zur Karbonisierung des Bieres bei der Flaschengärung dazugegeben wird |
| Spelze | Die Schale des Malzkorns, dient auch als Filter beim Abläutern |
| Stammwürze | Würze vor dem Anstellen mit Hefe |
| Starkbier | Bierart, Stammwürze über 16°P |
| Stärke | Aus Glucose aufgebautes Polysaccharid, Hauptbestandteil des Mehls |
| Sudwerk | Anlage zur Würzebereitung |
| Teilmaische | Der gekochte Maischeanteil beim Dekoktionsverfahren |
| Treber | Unlösliche Malzrückstdnde. Ergibt schmackhaftes Treberbrot oder Tierfutter |
| Vorderwürze | Der vor dem Nachschwänzen gewonnene konzentrierte Extrakt |
| Vorderwürzehopfung | Methode zur Förderung eines hopfenaromatischen Geschmacks |
| Wasserhärte | Gibt den Wert der im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumsalze an |
| Würze | Aus dem Malz gewonnener, unvergorener Extrakt |